Fachbereich Jura

Lehrstuhl Professor Dörr


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Großer Erfolg des Osnabrücker Teams beim European Law Moot Court

Das Team der Universität Osnabrück bestehend aus Maximilian Hofer, Lena Hupe und Lara Müller sowie die Coaches Patrick Hoffmann und Christina Kamm wurde beim European Law Moot Court für die besten Schriftsätze ausgezeichnet. Damit setzte sich das Team gegenüber 80 andere europäische Teams, u.a. aus Madrid, Wien, Genf und London, durch. Das Team wurde deshalb zur Abschlussveranstaltung im April nach Luxemburg eingeladen, um die mündliche Finalrunde – u.a. mit dem Teams aus Tartu und Genf – vor dem EuGH zu verfolgen.

Dank gilt den Sponsoren (White&Case, GSK Stockmann sowie dem Fachbereich Rechtswissenschaften), ohne dessen finanzielle Unterstützung die Teilnahme nicht möglich gewesen wäre.

Klausur Grundlagen Staats- und Europarecht am 14.2.2019

Die Raumaufteilung finden Sie hier.

 

ELMC-Team reist zum Regionalfinale nach Ljubljana 

Das Team der Universität Osnabrück hat im European Law Moot Court einen großen Zwischenerfolg errungen und sich für die Regional Finals in Ljubljana qualifiziert. Die Studierenden der rechtswissenschaftlichen Fakultät Lena Hupe, Lara Müller und Maximilian Hofer dürfen als eines von nur 48 Teams aus ganz Europa als Parteivertreter in den mündlichen Verhandlungen auftreten.

Der Qualifikation war eine dreimonatige Schriftsatzphase von September bis November vorausgegangen. Das Team hat den Fall aus Sicht beider Parteien gelöst und zwei entsprechende Schriftsätze verfasst. Dabei wurde das Team von Prof. Dr. Oliver Dörr sowie den Coaches Christina Kamm und Patrick Hoffmann betreut. Der Fall behandelt auch in diesem Jahr aktuelle und bislang unentschiedene Probleme des Europarechts, er ist diesmal stark an die Justizreformen in Polen und an die Auslieferung des ehemaligen katalonischen Regionalpräsidenten aus Deutschland nach Spanien angelehnt. 

Seit Dezember nun bereitet sich das Team auf die mündlichen Verhandlungen vor. Neben regelmäßigen Proberunden mit den beiden Coaches reiste das Team zu weiteren Proberunden nach Berlin und Hamburg. Nachdem das Osnabrücker Team zunächst das Team der Freien Universität Berlin kennen lernen und sich mit ihm messen durfte, ging es anschließend weiter nach Hamburg, um dort den Anwälten der Kanzlei GSK Stockmann die Plädoyers vorzutragen und wertvolles Feedback zu erhalten.

Anfang Februar reist das Team schließlich nach Ljubljana, wo die drei Studierenden auf elf weitere Teams aus ganz Europa treffen werden. Die drei Mitglieder des Teams werden sowohl in der Rolle der beiden Parteien als auch in der Rolle des Generalanwalts auf Englisch und Französisch plädieren und sich währenddessen den Fragen der Richter stellen. 

Die Teammitglieder erhalten für ihre Leistungen den Seminarschein, einen Sprachen- oder Schlüsselqualifikationsschein sowie ein Freisemester. 

Weitere Informationen zum Wettbewerb (insbesondere auch zur Möglichkeit, sich für das nächste Team 2019/2020 zu bewerben) erteilen Christina Kamm und Patrick Hoffmann. Siehe auch hier bzw. http://www.europeanlawmootcourt.eu/

Intervention through naturalizations

Am 20.11.2018 hielt der wissenschaftliche Mitarbeiter Patrick R. Hoffmann im Rahmen einer internationalen Konferenz mit dem Thema Transformation of Citizenship einen Vortrag über „Extraterritorial naturalizations through the lens of the prohibition of Intervention“.

The Strasbourg approach to evolutionary interpretation

Am 5.10.2018 hielt Prof. Dörr an der Universität Genf einen Vortrag mit dem Titel "The Strasbourg approach to evolutionary interpretation". Der Vortrag war Teil einer internationalen Konferenz zur dynamischen Vertragsauslegung im Völkerrecht.

Promotion

Am 23.8.2018 bestand Sarah Lüttmann, eine ehemalige Mitarbeiterin des Lehrstuhls, ihre mündliche Doktorprüfung. Das Thema ihrer Doktorarbeit lautet "Beschaffung als Anwendungsvoraussetzung des deutschen und europäischen Vergaberechts". Die Arbeit muss nun noch veröffentlicht werden, damit aus Frau Lüttmann "Frau Dr. Lüttmann" werden kann.

Schülerakademie

Am 11. Juni fand in der Schlossaula die feierliche Verleihung der Zertifikate der 9. Schülerakademie des „Osnabrück Jean Monet Centre of Excellence in European Studies“ statt. Die Schülerakademie ging vom 24. Mai bis 6. Juni. Im Rahmen dieses Programms werden besonders leistungsstarke, an wissenschaftlichen Themen interessierte Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Hierzu dürfen die Schülerinnen und Schüler zwei, eigens für diese Veranstaltung konzipierte Kurse besuchen, die von Lehrenden der Universität Osnabrück veranstaltet werden.

Rechtsstaatliche Voraussetzungen eines modernen Verfassungsrechts in Europa

Am 15. Mai 2018 hielt Prof. Dörr einen Vortrag zum Thema "Rechtsstaatliche Voraussetzungen eines modernen Verfassungsrechts in Europa" im Rahmen einer internationalen Konferenz in Lviv (Ukraine), die sich der Wiederentdeckung westlicher Rechtstradition in der Ukraine widmete. Es nahmen Wissenschaftler/-innen aus Deutschland, Polen und der Ukraine teil.

Auszeichnung eines ehemaliges Doktoranden

Am 19. April 2018 wurde die Dissertation von Christian Hillen, einem Doktoranden des Lehrstuhls, mit dem diesjährigen International Procurement Award des forum vergabe e.V. ausgezeichnet. Mit dem Preis wird jedes Jahr eine besonders herausragende Arbeit zum nationalen, europäischen und internationalen Vergaberecht gewürdigt. Christian Hillen erhielt den Preis für seine 2017 abgeschlossene Doktorarbeit zum Thema "Die gerichtliche Kontrolle von Wirtschaftlichkeit im Vergaberecht".

Wiener Vertragsrechtskonvention

Gerade erschienen ist die 2. Auflage des Kommentars zur Wiener Vertragsrechtskonvention, der von Prof. Dörr zusammen mit Prof. Kirsten Schmalenbach (Salzburg) herausgegeben wird. Wesentliche Redaktionsarbeiten dazu hat Wiss. Mitarb. Christina Kamm geleistet.

 

 

  

Völkerrechtliche Grenzen des Populismus? Der amerikanische Präsident und das geltende Völkerrecht.

In Heft 5 der Juristenzeitung 2018 erschien ein Beitrag von Prof. Dörr, der auf einen vor der Juristischen Gesellschaft Osnabrück-Emsland gehaltenen Vortrag zurückgeht: "Völkerrechtliche Grenzen des Populismus? Der amerikanische Präsident und das geltende Völkerrecht".

 

   

 

 

Doktorandenkolloquium im Vergaberecht

Am 2. und 3.11.2017 nahmen drei Mitglieder des Instituts am ersten Doktorandenkolloquium im Vergaberecht teil, das vom forum vergabe e.V. veranstaltet wurde und diesmal an der Ludwig-Maximilians-Universität in München stattfand. Bei dieser Gelegenheit stellten neun Doktoranden des Vergaberechts aus ganz Deutschland ihre Promotionsprojekte vor, darunter auch Sarah Lüttmann und Simon Schoenmaker aus dem ELSI. Diskutiert wurden diese Präsentationen dann neben den übrigen Doktoranden von den Professoren Burgi (LMU München), Wollenschläger (Universität Augsburg), Kling (Universität Marburg) und Dörr (ELSI). Vorträge und Diskussionen erbrachten wertvolle Anregungen für Doktoranden und Professoren, so dass das Format fortgesetzt werden soll, vorauss. im Jahr 2019.